Der Weg zur Kur in 5 Schritten

Kuren in Bad Bevensen

Ob als Vorsorge oder Rehabilitation, eine Kur tut Ihrem Körper und Ihrer Seele gut. Ortsgebundene Heilmittel und medizinische Betreuung an einem erholsamen Kurort fördern den Heilungsprozess. Bad Bevensen, als einziges Heilbad der Lüneburger Heide, ist für seine Jod-Sole als natürliches Heilmittel und seine kurortmedizinische Kompetenz bekannt.

Selbstverständlich können Sie zu jeder Zeit auch auf eigene Kosten eine Kur in Bad Bevensen durchführen. Aber jeder gesetzlich Versicherte Bundesbürger hat auch einen Anspruch auf eine Kur, sobald sie medizinisch begründet ist.

1. Ärztlicher Befund

Ihr Kurantrag beginnt mit einem Gespräch bei Ihrem behandelnden Arzt, der Ihnen die Dringlichkeit einer Kur bescheinigt. Je nach Krankheitszustand rät er Ihnen zu einem ambulanten oder stationären Aufenthalt und wählt mit Ihnen den Schwerpunkt der Behandlung. Beide Maßnahmen dauern gewöhnlich drei Wochen.

2. Kurantrag

Zusammen mit Ihrem Arzt füllen Sie den Kurantrag aus, begründen den Antrag und reichen ihn bei Ihrem zuständigen Kostenträger (Kranken- oder Rentenversicherung, Beihilfestelle) ein. Gemäß der Indikationen können Sie schon beim Einreichen der Unterlagen Ihren Wunsch-Kurort Bad Bevensen angeben.

3. Bewilligung

Wenn Sie Ihren Kurantrag gestellt haben, prüft Ihre Krankenkasse, ob Sie alle erforderlichen medizinischen Unterlagen eingereicht haben und ob diese aussagekräftig sind. Wenn das der Fall ist, überprüft eine neutrale medizinische Institution wie z.B. der Medizinische Dienst oder ein Amtsarzt Ihre eingereichten Unterlagen.

4. Kosten

Wenn die Kur anerkannt wird, übernimmt Ihr zuständiger Leistungsträger die Kosten für Ihre Behandlung. Bei allen Kuren nach dem Sozialversicherungsrecht verlangt der Gesetzgeber hier eine finanzielle Selbstbeteiligung der Patienten. Ihr gesetzlicher Eigenanteil bei stationären Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen liegt bei einer Zuzahlung von 10 Euro pro Tag. Dafür sind die übrigen Leistungen frei.

Bei der ambulanten Kur beteiligen Sie sich mit 10 % an den Kosten für die Kurmittel, die Ihnen der Kurarzt verschrieben hat. Pro Verordnung bzw. Rezept fallen noch einmal jeweils 10 EUR an.
Regeln Sie die Frage der Kostenübernahme immer vor Antritt der Kur! Klären Sie in welcher Höhe die Kosten übernommen werden und ob Sie zunächst in Vorleistung gehen müssen.

5. Termin beim Kur- oder Badearzt in Bad Bevensen

Bei einer ambulanten Kur ist ein Termin beim Kur- oder Badearzt vorgeschrieben, der während Ihres Aufenthaltes in Bad Bevensen auch Ihr Ansprechpartner ist. Dort legen Sie den Bericht Ihres Hausarztes vor. Aufgrund dessen Kurempfehlung verordnet Ihnen der Badearzt die passenden Kuranwendungen. Mit der Verordnung können Sie dann Termine für die verschriebenen Therapien vereinbaren. Am Ende der Kur bekommen Sie vom Badearzt einen Bericht für Ihren Hausarzt. Darin wird das Ergebnis Ihrer Kur und weitere Empfehlungen für Ihre medizinische Betreuung nach der Kur festgehalten.

Das sollten Sie tun wenn die Kur abgelehnt wird

Wenn Ihr vom Hausarzt befürworteter Kurantrag allein auf Grund der Krankenakten abgelehnt wird, sollten Sie auf jeden Fall Widerspruch einlegen und auf eine persönliche Untersuchung vom Medizinischen Dienst oder Amtsarzt bestehen.

Noch mehr Tipps und Antworten auf weitere Fragen zum Thema Kur erhalten Sie beim Deutschen Heilbäderverband. Auf seiner Internetseite www.die-neue-kur.de erteilt der Verband umfassende Informationen zu Kur, Kurantrag und Kurorten.

Anschrift & Kontakt:
Deutscher Heilbäderverband e.V.
Reinhardtstraße 46
10117 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 24 63 692-0 

Kontakt

Wir beraten Sie gern:

Tourist-Information Bad Bevensen
Dahlenburger Str. 1
29549 Bad Bevensen

Tel.: +49 (0) 5821 976830
Fax: +49 (0) 5821 9768325 
Email: info(at)bad-bevensen.de

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