Zu Forellen und Heidelerchen

Forelle, Bachmuschel, Heidelerche - kennen Sie diese Seite der Lüneburger Heide schon? Erfahren Sie außerhalb typischer Heidelandschaften die Lebensräume seltener Arten.

Zu Forellen und Heidelerchen

Unsere Radtour beginnt im Zentrum von Bienenbüttel. Im Heidefluss Ilmenau, den wir mehrmals queren, ist an einigen Stellen noch die seltene Bachmuschel zu finden. Unterwegs in Grünhagen gibt es eine Räucherei mit leckeren Fischspezialitäten.
Von Grünhagen führt der Weg zuerst durch Wald. Vorbei an "Bunkerhausen", wo sich nach Ende des 2. Weltkriegs jahrelang Flüchtlingunterkünfte in Erdhöhlen befanden, öffnet sich die Landschaft. Linker Hand erstreckt sich ein Naturschutzgebiet mit Erlen-Eschen-Auenwäldern, Eichen und Buchen. Im Eitzener Bach lebt die Forelle. Kurz vor Eitzen I liegen sandige Brachen und eine Sandgrube. Hier ist im Frühling der Gesang der Heidelerche zu hören. Von Eitzen I radeln wir nach Beverbeck am Naturschutzgebiet Schierbruch vorbei nach Rieste.
In Rieste wurde 1890 ein Riesengrab mit rund 1000 Urnen bestatteter Langobarden entdeckt. Wegen Raubbau und Kriegszerstörung sind diese und andere Stätten nicht mehr vorhanden. Aufzeichnungen und andere Funde sind in einem örtlichen Familienmuseum erhalten.
Von Rieste radeln wir über Bornsen nach Oldendorf I, wo das "Wiesencafé" mit selbstgebackenen Torten wartet. Am Ortsrand von Oldendorf II überqueren wir den Vahrendorfer Bach, ab da geht’s weiter nach Natendorf. Auf halber Strecke informiert eine Tafel über den „Lebensraum Acker“.
Aus Natendorf heraus führt die Tour nach Varendorf und dann weiter zur Rockenmühle. Diese entstand wohl im 10. Jahrhundert und wurde um 1840 wieder aufgebaut. Von hier ist es ein Katzensprung zur Addenstorfer Heide. Die kleine Heidefläche birgt 45 Grabhügel aus der Bronzezeit, die in Wald und Heide noch sichtbar sind.
Nach der „Geschichtsstunde“ in der Heide radeln wir nach Jelmstorf und von dort teils an der Bahnstrecke entlang und am Rande des Ilmenautals nach Wichmannsburg.
In Wichmannsburg an der Kanustation kann man gut rasten. Danach überqueren wir den Heidefluss, lesen auf der Infotafel an der Ilmenaubrücke Interessantes über das Schutzgebiet und werfen einen Blick auf die Feldsteinkirche, die von hier aus zu sehen ist.
Ab Wichmannsburg führt der Weg zum Elbe-Seitenkanal. Linkerhand breiten sich feuchte Erlenquellwälder aus. Angekommen am Kanal queren wir den Vierenbach und radeln ein Stück am Kanal entlang. Wir erreichen das Naturschutzgebiet „Vierenbach“ mit Feuchtwäldern und Feuchtwiesen. Die typischen Erlenbruchwälder sind direkt von der Straße aus einzusehen. Zwischendurch biegen wir links ab nach Niendorf und sind bald zurück im Ausgangsort Bienenbüttel.

ACHTUNG! Tour ist Gesperrt

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Informationen
  • Rundkurs ja
  • Länge ca. 38.2 km
  • Dauer ca. 2.5 Stunden
  • Höchster Punkt ca. 66 m
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Kontakt

Zu Forellen und Heidelerchen
Kurze Straße / Bahnhofstraße (Bahnhof)
29553 Bienenbüttel

Ausstattung und Merkmale
  • Einkehrmöglichkeit
  • Familienfreundlich
  • Rundtour